Angebot

Allgemeines

Gerne vermittle ich Ihnen in Form von mobilem Unterricht / Reitunterricht und Kursen meiner Trainingsphilosophie weiter, arbeite mit Ihnen an individuellen Wünschen und Problemen oder helfe Ihnen eine einzigartige Verbindung mit Ihrem Pferd aufzubauen. Mobilen Unterricht / Reitunterricht können Sie bei mir im Raum Hannover - Braunschweig nehmen, hierbei besuche ich Sie und Ihr Pferd regelmäßig und wir arbeiten nach den Schwerpunkten Ihrer Wahl. Selbst organisierte Kurse im kleineren Rahmen (maximal 10 Teilnehmer) biete ich deutschlandweit an, dabei kann man zwischen Tageskursen und Wochenendkursen und den einzelnen Schwerpunkten wählen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit einen „offenen“ Kurs zu organisieren, wobei verschiedene Schwerpunkte thematisiert und auf die individuellen Wünsche der einzelnen Teilnehmer eingegangen werden kann.

Meine 10. Schwerpunkte

1.

Vom Pferdeflüsterer zum Pferdezuhörer – Wie wir es erreichen einen Dialog mit dem Pferd aufzubauen

Hierbei lernen Sie das Grundgerüst meiner Trainingsphilosophie kennen, Sie werden erfahren, wie Sie mit ihrem Pferd ein Gespräch beginnen können, welches sich auf einer aus einzelnen Vokabeln zusammengesetzten, langsam entwickelten eigenen Sprache aufbaut. Ich übermittle dabei nicht die Art, wie ich mit meinen Pferden kommuniziere, sondern helfe jedem seine eigene Kommunikationsweise aufzubauen. Diese basiert auf zwei Elementen: Zum einen muss man lernen, sich dem Pferd gegenüber mit kleinsten Hilfen mitteilen zu können (Pferdeflüsterer), wir bringen dabei unserem Pferd einzelne Vokabeln bei (z.B. soll es auf das Kommando ´steh´ auf der Stelle verharren). Zum anderen lernen wir die arteigene Sprache der Pferde kennen und das Gesagte auch in das Training mit einzubeziehen (Pferdezuhörer). Der Dialog basiert damit sowohl darauf seine eigenen Wünsche, Fragen und Empfindungen dem Pferd gegenüber mitzuteilen, als auch den Gemütszustand, die Ideen und die Bedürfnisse des Pferdes zu verstehen Nicht das korrekte Ausführen einer Lektion ist das Ziel dieses Kurses, sondern das Lernen einer neuen Vokabel und die Verfeinerung des Verständnisses untereinander.

2.

Aufbau einer harmonischen und freundschaftlichen Beziehung – Eine Freundschaft basierend auf Vertrauen, Respekt und Liebe

Wieso haben wir Pferde? Aus wirtschaftlichem Interesse und um Schleifen zu gewinnen? Oder ist es eine Herzensangelegenheit, wobei wir nach der Suche nach einem Lebewesen sind, welches uns so akzeptiert und wertschätzt wie wir sind und mit welchem uns eine tiefe Freundschaft verbindet? Dieser Kurs ist vor allem an alle jene gerichtet, die es nicht als Ziel haben mit den Pferden besondere Kunststücke zu erlernen, sondern eine partnerschaftliche Beziehung aufzubauen. Für diese freundschaftlichen Verhältnisse sind beidseitiges Vertrauen in die Handlung und die Person/ das Pferd, gegenseitige Rücksichtsname und gedankliche Zuneigung nötig (Wolfgang Marlie „Es ist nicht entscheidend, wie viel Technik wir beherrschen sondern wie viel bedingungslose Zuneigung wir dem Pferd gegenüber entwickeln können“). Das Ziel ist es hierbei mit dem Pferd zu verschmelzen, sich zu synchronen Bewegungen verführen zu lassen und eine harmonische Einheit zu bilden.

3.

In Freiheit mit dem Pferd – Dem Pferd einen Teil seiner Freiheit zurückzugeben

Das Pferd steht als Symbol für Freiheit und Stärke, doch das meiste ihrer Freiheit haben wir ihnen in dem Moment genommen, wo wir sie in einen Stall gesperrt , ihnen ein Halfter angelegt, ihre Stimme missachtet und ihren Willen gebrochen haben. In diesem Kurs möchte ich Ihnen Näher bringen, wie Sie es erreichen können Ihren Pferden einen Teil ihrer Freiheit zurückzugeben. Zum einen mit den Pferden physisch frei ohne Strick, Halfter oder anderen Hilfsmitteln zu arbeiten, zum anderen aber auch mit einem psychisch freiem Pferd mit eigenem Willen zu arbeiten. Es wird keine optische Verbindung in Form eines Seils benötigt, stattdessen wird an der Herzensverbindung gearbeitet, welche tausendmal stärker ist als reine Körperkraft.

4.

Horse Agility und Zirkuslektionen – Spiel und Spaß aus Freude am Zusammensein

Für all jene, die Abwechslung suchen und ihre Pferde und sich selbst neu orientieren und motivieren wollen. Sich im Wind bewegende Flatterbänder, dunkle Tunnel und bunte Reifen, Bälle und Luftballons bieten optisch und akustisch neue Reize und schaffen Vertrauen zwischen Pferd und Mensch. Einzelne Tricks, wie spanische Schritt, Steigen und Kompliment werden auf der Basis der positiven Verstärkung erarbeitet, wobei viele neue einzelne Vokabeln dazugelernt werden, welche den Grundstein eines gemeinsamen Dialogs bilden. Hierbei geht es vorrangig darum, wie Sie gemeinsam mit dem Pferd Herausforderungen meistern und neue Signale etablieren können.

5.

Gelände-, Geschicklichkeits- und Gelassenheitstraining – Ab in die Wildnis!

Es gibt wohl kaum etwas Schöneres als mit Pferden querfeldein über frisch gemähte Weiden und Stoppelfelder oder zickzack durch einen dichten grünen Wald zu reiten bzw. zu spazieren. Aber mit dem Verlassen des eigenen Stalles wird die Beziehung auf eine harte Probe gestellt, da viele Pferde die Tendenz zeigen bei Gefahr zum heimischen Stall zurückzulaufen. Speziell dafür haben wir die „Sicherheitspunkte“ entwickelt, welche einen sicheren Ausritt gewährleisten und in diesem Kurs genauer unter die Lupe genommen werden. Damit das Pferd im Gelände nicht vor allen Schreckgespenstern erschreckt und nicht über jede Baumwurzel stolpert, wird zuvor zusätzlich die Geschicklichkeit und Gelassenheit der Pferde in den Mittelpunkt gestellt, wobei die Pferde lernen ihre vier Beine bewusster einzusetzen, mehr Sicherheit erlangen und Selbstbewusstsein entwickeln.

6.

Jungpferdeausbildung – Nach dem Motto „wie erkläre ich es meinem Pferd“

Dieser Kurs richtet sich nicht nur an all jene, die ihr Jungpferd einreiten wollen, sondern an alle, die ihren Pferden selbstständig etwas Neues beibringen wollen. An einem Kurswochenende oder innerhalb einer Kurswoche wird kein Jungpferd vollständig eingeritten, sondern es werden nur die Grundbausteine gelegt, wie man seinem eigenen Pferd zum Beispiel die einzelnen Reiterhilfen, das Hufe geben, das still Stehen oder das Führen erklären kann. Es wird keine Gebrauchsanweisung gegeben, sondern Ideen übermittelt und Hilfestellungen gegeben. „Es muss kein Pferd eingeritten werden, welches nicht verritten ist, es muss ja auch kein Gelenk eingerenkt werden, welches nicht verrenkt ist“ – in diesem Kurs reiten wir unsere Pferde nicht im klassischen Sinne ein, sondern übertragen nur die Hilfen vom Boden auf das Pferd, sobald das Vertrauensverhältnis gefestigt ist und uns das Pferd über, unter, vor und hinter sich akzeptiert.

7.

Problempferdetraining und Verhaltenstherapie (u.a. Verladetraining) – Wenn wir auf das Geflüster unserer Pferde hören sind sie nicht gezwungen laut zu werden.

In meinem Reiterleben haben mich die sogenannten Problempferde am weitesten gebracht, da sie mich dazu inspiriert haben neue Wege auszuprobieren und über den Tellerrand hinaus zu schauen. Probleme sind nicht von Natur aus etwas Schlechtes und rein Negatives, sondern sie geben uns die Möglichkeit über uns selbst hinauszuwachsen. Aggressionsverhalten, mangelnde Motivation, Probleme beim Verladen oder Hufschmied, Verweigerung vor Hindernissen, Missachtung der Hilfen … egal welches Problem Sie mit Ihren Pferden haben bzw. Ihr Pferd mit Ihnen, wir versuchen diese gemeinsam durch die Förderung des Körperbewusstseins, das Lösen von Verspannungen, dem Beseitigen von Verständnisproblemen, dem Herstellen einer entspannten Arbeitsatmosphäre und/ oder den Befriedigen der psychischen und physischen Grundbedürfnisse zu lösen. Hierbei wird auf jedes Problem individuell eingegangen und mit dem Besitzer/ der Besitzerin werden gemeinsam mögliche Lösungsvorschläge entwickelt und die Findung der Problemursache in den Mittelpunkt gestellt.

8.

Spielende Gymnastizierung (zuzüglich hilfreicher Massagegriffe) – Der Weg zum stolz aufgerichteten und selbstbewusst versammelten Pferd

Ein sich körperlich fittes Pferd hat die Möglichkeit sich auch psychisch zu entfalten. Die Gymnastizierung beruht auf positiver Verstärkung mit dem Ziel eines Pferdes in geistiger und körperlicher Balance und Losgelassenheit. Es wird daran gearbeitet, dass das Pferd seinen Körper bewusster einsetzt, u.a. durch das Erarbeiten der verschiedenen Seitengänge, Stellung und Biegung. Die erste Hürde ist ein entspanntes, schwungvoll laufendes Pferd in einem gesunden Vorwärts-Abwärts mit Energie in der Vorwärtsbewegung, erst danach wird das (fortgeschrittene) Pferd versammelt und aufgerichtet und die Energie nach oben gespielt. Bei diesem Kurs wird auch auf individuelle Mankos wie zum Beispiel das Laufen über den Unterhals oder eine fehlende Aktivität der Hinterhand eingegangen.

9.

Kappzaum-/ Longen-/ Doppellongen- und Langzügelarbeit (zuzüglich hilfreicher Massagegriffe) – Um sich dem eigenen Körper bewusst zu werden

Hierbei geht es darum die verschiedenen Hilfsmittel sinnvoll einzusetzen, um das Pferd dabei zu unterstützen neue Bewegungsabläufe zu erlernen. Durch diese Arbeit wird das Pferd neben der Gymnastizierung auch die Freude an der Bewegung, die Spiegelung der Energie, die sanfte Anlehnung an den Zügel und dem Ausbau von Koordination und Rhythmus näher gebracht. Das Pferd bekommt die Möglichkeit bei der Bewegung geführt und geleitet zu werden ohne zusätzliches Gewicht auf dem Rücken tragen zu müssen. Besonders sinnvoll ist dieses Training sowohl für junge Pferde, um ihnen die Zügelhilfe zu erklären und für das Reiten nötige Muskeln aufzubauen, als auch für ältere Pferde um sie körperlich Fit zu halten und ihnen Abwechslung bieten zu können. Auch hierbei wird auf individuelle Probleme eingegangen und verschiedene Figuren, Varianten und Bewegungen erlernt.

10.

Der Weg zum feinen Reiten – Mit dem Pferd zu einer Einheit verschmelzen

Egal ob im Westernsattel oder im Dressursattel beheimatet, eines der reiterlichen Ziele sollte es immer sein seine Hilfen auf ein Minimum zu reduzieren, so dass es für einen Außenstehenden so aussieht, als würde man sich über reine Gedankenkraft verständigen. Anstatt lautstark über den Platz zu stampfen und jede neue Idee erst kraftvoll durchsetzen zu müssen, wird hier erlernt mit dem Pferd in purem Einklang über die Reitbahn zu schweben. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf dem gebisslosen Reiten, dem Minimieren der Hilfsmittel und der Reduzierung der Hilfengebungen. Ganz nach dem Motto „weniger ist mehr“ ist es das Ziel Signale zu geben, welche nicht mehr körperlichen Druck ausüben, als eine Fliege auf dem Sommerfell.

Interesse?

Hier können Sie meine Fahrtroute anschauen, Fragen stellen, Probestunden buchen oder einen privat organisierten Kurs planen.